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Kolumne
Frohen Mutes
Mit dem Hinterher-Trauern ist jetzt Schluss: Becker und Stich werden ersetzt. Durch Haas und Kiefer.
Was wäre das für ein Tag für den deutschen Tennissport geworden? Tommy Haas hätte bei den Australian Open das Unmögliche möglich machen können – das Unfassbare fassbar – die Nummer 1 düpieren…
Doch nach einem „Fünf-Satz-Krimi“, wie es die Fachpresse gerne nennt, scheiterte er knapp an der Nummer 1 der Welt. Roger Federer, aus dem Land unserer „Eidgenossen“, konnte im letzten Satz seine Form der letzten, man möchte fast sagen Jahre, bestätigen.
Doch keine Trauer - die Gewissheit ist da: auch wenn es bei anderen sportlichen Großereignissen mit deutscher Beteiligung eher auf wenig Ruhm hinausläuft, können wir mit Fug und Recht behaupten, dass der deutsche Tennissport sich auf dem Weg der Besserung befindet. Schluss mit dem Hinterher-Trauern an den berühmten Beckerhecht – Tommy kann’s genau so gut! Schluss mit den Fragen nach dem deutschen Tennisduo á la Becker und Stich – Haas und Nicolas Kiefer füllen langsam, aber sicher ihre Fußstapfen.
Und somit bleibt nur zu hoffen, dass sich „Kiwi“ im nächsten Spiel weiterhin gut verkauft und wir frohen Mutes in unsere (Tennis-)Zukunft blicken können.
EmU
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