Eine Kombination, die es in dieser Form erstmalig am 25. Februar um 22:00 Uhr live im Quasimodo Berlin zu sehen gibt.
Er ist schön, strahlt Persönlichkeit und Männlichkeit aus. Sein Auftreten besticht durch Eleganz, Sinnlichkeit und Energie. So anders als das bestehende Bild des klassischen Fado-Protagonisten. Die Themen seiner Lieder berühren alles, was das Leben ausmacht. Melancholie, Leidenschaft, Kraft und Fragilität. Alles vereint sich meisterlich im Fado, wie Telmo Pires ihn singt.
Die Musik, an die sich seine Stimme klammert, windet, inne hält, um im nächsten Moment auszubrechen, Musik die für ihn maßgeschneidert zu sein scheint und niemals nur als Begleitung, sondern als gleichwertiger Partner in einem Moment größter Intimität zu sehen und spüren ist – diese Musik kommt von einer Frau, die zu Recht von der Fachpresse als „Verführerin an den Tasten“ bezeichnet wird: Die Jazzpianistin Maria Baptist.
Ihre Zusammenarbeit sehen beide als eine Art Fügung. Frei nach Picassos Motto „Ich suche nicht, ich finde“, sind sie sich begegnet und haben in kurzer Zeit das Repertoire des Albums „Sinal“ (Zeichen) erarbeitet. Oder besser ausgedrückt: entstehen lassen. Für Telmo Pires ist Fado Heimat, Ausgangspunkt und Ziel zugleich. Mit Maria Baptist bewegt er sich von klassischen Fado-Standards über Jazzklänge hin zu Eigenkompositionen, um in diesen seinen ganz eigenen Fado, sein Schicksal zu finden und in der Seele erklingen zu lassen.
Losgelöst von allen musikalischen Klischees und allein auf die Intimität von Stimme und Flügel vertrauend, begibt er sich in seinen Liedern in einen inneren Zustand kompletter Hingabe, genauso wie Liebe ein solcher Zustand sein kann. Das ist Fado.